Montag, Mai 15, 2006

Des einen Freud, des andern Tod


Man glaubt es kaum, aber ich bin momentan auf dem Moorhühnertrip. Ich glaube das kommt davon, wenn mich hin und wieder die Praktikumsfrustration überrollt und ich mich weder mit Geistlichem, noch mit Geistigem, noch mit sonst irgend etwas ablenken kann. Dann schieße ich wirklich auf Moorhühner, und wenn man der Punktzahl glauben möchte, die sich von Spiel zu Spiel vergrößert, dann könnte man wirklich meinen ich hätte einen Tötungswahn. Und das bei einer Frau, die fett im Friedenskommitee sitzt, Frieden probagiert (und ihn selten selbst hin kriegt). Wer Moorhühner abschießen kennt, weiss auch, dass die getroffenen Hühner nicht nur vom Himmel fallen, sondern mit furchbarem Geschrei und Getöse in den Abgrund strudeln.
Und das Ende der Geschichte ist, dass ich des Nachts im Bett liege und nicht mehr Schafe, sondern fallende, kreischende, erbärmlich dem Untergang entgegengehende Moorhühner zähle, und höre, und sehe, und rieche, und fühle, und schmecke...........waaaaaaaaaaaaaaaaaaah!!!!!