Sonntag, September 17, 2006

Menschenskind-Menschenkind

Was für ein Tag, es regnet, unser Auto ist hin, das Rendevouz mit dem ADAC- Pannenhilfemensch war sehr kurz und brachte nichts, außer dass ich mir überlegte, wie ein Mensch dazu kommt, ein Goldkettchen zu tragen.


Egal, habe mich ins Bett verkrochen und das Buch "Menschenkind" gelesen.
Menschens-kind, ist das ein Buch. Es wechselt zwischen dem Elend der Schwarzen in den Südstaaten, die um achtzehnhundert von den Weißen so gedemütigt wurden, die lernten, ja nichts und niemanden zu sehr zu lieben, weil es ihnen doch wieder verwehrt wird und dem Erschauern von Geistern, die ebenfalls keinen Frieden finden und die Lebenden noch plagen. Kann nach Kitsch klingen, ist es aber ganz und gar nicht. Toni Morrison ist es gelungen dieses verrückte kaum lebbare Leben der Schwarzen gerade durch die Geister intensiver darzustellen. Nachvollziehbarer sind dadurch die Gedanken und Reaktionen der Handlungspersonen. Wirklich, ein Buch, das einen wahnsinnig macht und doch packt und gelesen werden muss und verwirrt und dann wiederum so verständlich ist.
Ich weiß, das Buch ist schon "alt", wie die schwarzen Menschen darin- und? Es hat seinen Platz verdient und muss deshalb von mir abgestaubt und im Blog gewürdigt werden.

2 Comments:

Anonymous Anonym said...

Hab das Buch auch gelesen und fand es faszinierend und duester. Gibt auch einen Film dazu, den ich gut gemacht fand.

4:43 PM

 
Blogger Uli´s Blog said...

schade, den würde ich auch gerne mal sehen. mal gucken, ob es den in der bibliothek in lörrach gibt. ja, düster ist übrigens der richtige ausdruck. fand ich auch, aber wie auch beschrieben, ich fand das musste sein, war so treffend

6:48 PM

 

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